Baal in der Carl von Linne Sonderschule / Berlin

Allgemeines

Ausgangspunkt für unsere Zucht war unsere Stammhündin Rebecca "von der Gigantengrotte". Rebecca wurde als Liebhaberdogge und Familienhund angeschafft.

Der Wunsch zu züchten kam erst später auf, wobei ich selbstverständlich mein Wissen aus der Leistungszucht angewendet habe. Durch meine Ausbildung an einem Forschungsinstitut auf dem Gebiet der instrumentellen Besamung zum Aufbau von Linienzuchten, konnte ich beim Aufbau unserer Doggenzucht auf ein fundamentiertes genetisches Grundwissen zurückgreifen.
Unsere Zucht begann Anfang der 90'er Jahre im VDH/DDC. Bereits nach wenigen Jahren wurde in den UCI gewechselt. Seit etwa 15 Jahren entwickelte sich unsere Doggenzucht sehr erfolgreich von der Championzucht weg. Als Alternative hat sich hier eine naturnahe Zuchtauslese erwiesen. Nicht ohne Grund basieren die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) des Europäischen Zooverbands EAZA auf eine Verhinderung von
Inzucht zur Gesunderhaltung von Wildtieren.

Wir vertreten feste züchterische Prinzipien:

Unsere Zuchtbasis zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Gina u. Hera im Grunewald / Video

Drei Gehrenseedoggen im Berliner Grunewald

Wesen

Die Doggen unserer Kombinationslinie sind vom Wesen her gutmütig, sensibel, kinderlieb, sehr anhänglich und anschmiegsam. Sie können sich durchaus mit Hunderassen, die zu den Dienst- und Gebrauchshunden gehören, messen. Welpen, die man landläufig als "Nesthäkchen" bezeichnet, konnten noch nicht beobachtet werden. Unsere Tiere sind wesensfest, so das ein Verhalten wie Angstbeißen auch in Belastungssituationen ausgeschlossen werden kann. Alle abgegebenen Welpen haben sich zu sehr guten Familienhunden entwickelt, die sich absolut in die Familienhierarchie einordnen. Ihrem Temperament sollte man aber durch genügend Auslauf insbesondere ohne Leine Rechnung tragen. Sie werden es ihrem Herrchen durch eine stabile Gesundheit und ein langes Leben danken.

Gina in Kolobrzeg    Hugo in der Berliner Wuhle

Gina und ihr Sohn Hugo vom Gehrensee

Haltung

Unseren 2 Doggen steht ein eigenes Grundstück von 800m² zur freien Verfügung. Eine Zucht und Aufzucht ganz ohne Zwinger halte ich für problematisch. Die Folge wären ständig eingedeckte Hündinnen oder Welpen, die wenn überhaupt das dringend notwendige Sonnenlicht zur Vitamin D-Bildung nur stundenweise kennenlernen. In dem etwa 40 m² großen Welpenzwinger befindet sich noch einmal ein 8 m² großer Schutzraum mit einer Wurfhütte, die aus 12 cm starken und zusätzlich gedämmten Holzwänden besteht. Im Inneren der Hütte sorgt eine Rotlichtlampe für die nötige Wärme insbesondere bei kalter Witterung.

Unsere Doggen werden im festen Wechsel auch im Haus gehalten. Dadurch ist die notwendige Familienanbindung gewährleistet. Die Mutterhündin wirft grundsätzlich in ihrer Wurfkiste, die sich im Haus befindet. In den ersten 20 Tagen verbleibt der gesamte Wurf im Haus und wird erst danach aus hygienischen Gründen und aus Gründen der besseren Entwicklung im Welpenzwinger weiter aufgezogen. Durch die Hausbetreuung in den ersten zwanzig Tagen werden die Welpen bereits stark auf den Menschen geprägt.

Bojar vom Gehrensee //// Wurfkiste im Wohnzimmer

Alle Doggen sind an alle öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin gewöhnt. Da auch die Übernachtung im Hotel kein Problem ist sind sie voll urlaubstauglich. Ob in einer Baude des Riesengebirges im Winter, oder bei einem Aufenthalt in Wien gab es niemals Probleme. Unsere Anuschka "vom Gehrensee" legte zum Beispiel während einer Fahrradtour an der polnischen Ostseeküste locker eine Strecke von 25 km zurück ohne Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Nicht nur an dieser Stelle zeigt sich, daß die Zucht auf Vitalität durch Outcrossing für Hund, Besitzer und Züchter enorme Vorteile mit sich bringt.

Gina im Hafen von Kolobrzeg

Ahrensfelde,den 25.01.08 G.Dießel

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